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Nicht nur der Computer braucht Software, um das leisten zu können, was der Mensch davor von ihm haben will. Nur der einfache Rechner kann nicht viel. Die Programme, die installiert sind, erfüllen die jeweiligen Aufgaben, die dem Computer gestellt werden. Auch in anderen technischen Geräten kommt Software zum Einsatz. Dies sind unter anderem Handys, aber zum Beispiel auch die DVD Rekorder, die nicht nur Daten von DVDs wiedergeben können, sondern auch aufzeichnen. Die Aufzeichnung erfolgt dabei entweder auf eine integrierte Festplatte oder auf einen beschreibbaren Rohling, den man vorher einlegen muss.

Die Aufnahme kann manuell gestartet, aber auch vorprogrammiert werden. Bei der manuellen Aufnahme drückt der Besitzer des Rekorders einfach die Aufnahmetaste und sagt somit der Software, dass sie jetzt damit beginnen soll, die Daten auf dem jeweiligen Speichermedium aufzuzeichnen. Bei der programmierten Aufnahme füttert man die Software mit dem Aufnahmebeginn, also dem Datum und der Uhrzeit, und mit dem Aufnahmeende, wieder auf die gleiche Weise. Dann muss man sich um nichts weiter kümmern, als um ausreichend Freizeit, um die Aufnahme auch ansehen zu können.

Es ist sogar möglich, eine regelmäßige Aufnahme, zum Beispiel für die Lieblingsserie, die jeden Tag im Programm steht, zu planen. Eine Woche Urlaub ist kein Problem: Reicht die Kapazität der HDD aus, um alles aufzuzeichnen, kann man sich nach der Heimkehr bequem die versäumten Folgen ansehen. Die Werbung heraus zu schneiden und die Aufnahmen von der Festplatte auf einen Rohling zu brennen: Das sind nur zwei weitere von vielen Funktionen, die die Software im DVD Rekorder ermöglicht.

Jeder Unternehmer ist verpflichtet ordentlich Buch zu führen. Dazu gehören allen voran natürlich auch die Rechnungen, die man seinen Kunden ausstellt. Diese können auf unterschiedlichste Art und Weise erstellt werden. Viele Unternehmer kaufen sich eine gute Software, die in der Lage ist, die Rechnungen selbst zu erstellen, wenn man ihr die gewünschten Daten einmal vorgibt. Andere hingegen greifen auf Microsoft Excel zurück. Bei dieser Software gibt es auch schon gute Grundlagen, um die Rechnung so zu erstellen, wie man sich das vorstellt. Vor allem die Formeln, die hier verwendet werden können, erleichtern einem das Leben enorm. Es können die einzelnen Zahlen in die verschiedenen Kästchen eingetragen werden und Excel berechnet von ganz alleine die Umsatzsteuer, den Stundenlohn oder gar die gesamte Summe.

All dies ist möglich, wenn man sich mit den Formeln, die Excel einem bereitstellt auskennt. Man muss diese Software allerdings beherrschen, um sie wirklich auch voll nutzen zu können. Viele Bereiche brauchen etwas Erfahrung und Geduld, bis sie so funktionieren, wie man sich das vorstellt. Ist man jedoch soweit, dass man Excel voll und ganz nutzen kann, so können Rechnungen sehr schnell und einfach geschrieben werden. Diese Software ist sehr praktisch und bietet nicht nur Unternehmern die Möglichkeit ihre Rechnungen ordnungsgemäß zu führen, sondern auch allen anderen bleibt diese Option offen und sie können Excel zu jeder Zeit nutzen und es für sich verwenden. Alltag, Arbeit und das unternehmerische Geschehen können mit dieser Software bewältigt werden, wenn man sich damit auseinander setzt und versucht dieses Programm zu verstehen.

Software zum Brennen von Dateien braucht eigentlich jeder Anwender eines Personal Computers. Man hat in der Regel ja, wenn man ein Komplettpaket aus Rechner und Betriebssystem kauft, auch ein Laufwerk für CD beziehungsweise DVD im Tower eingebaut. Die Fähigkeit zum Brennen besitzt also nahezu jeder Rechner. Allerdings braucht man hier auch noch die entsprechende Software, die aber nicht immer mit im Lieferumfang eines solchen Angebotes dabei ist.

Nutzt man ein Windows Betriebssystem der neueren Generation, also Vista oder 7, ist der Media Player dazu geeignet, Dateien zu brennen. Wer allerdings mehr Funktionen für sein Brennprogramm benötigt, sollte sich ein umfassenderes Softwarepaket, wie zum Beispiel die Nero Edition anschaffen. Hier können bei der Vollversion Videos geschnitten und im Format verändert werden, bevor sie auf einem Rohling festgehalten werden, aber auch Musikformate bearbeitet und Daten CDs angefertigt werden. Sogar die Funktion, eine Diashow aus Fotos machen und diese gleich brennen zu können, ist hier eingebaut. Allerdings gibt es Nero nicht kostenlos; diese Software muss man sich kaufen.

Das Brennen von Daten kann sehr wichtig sein, wenn man keine mobile HDD hat, auf der man seine Dateien sichern kann. Ein wiederbeschreibbarer Rohling, der regelmäßig formatiert und immer mit dem neuesten Stand der Daten versehen wird, ist hier eine gute Lösung. Wer einen USB Stick nutzen möchte, kann dies sicher auch tun, viele haben aber lieber einen festen Platz für eine DVD, die man zu jeder Zeit in den PC einlegen und von der man die Dateien abrufen kann. Gerade, wenn ein Rechner beruflich wichtige Daten enthält, ist die Software zum Brennen oft Gold wert. Man muss immer damit rechnen, dass eine Festplatte kaputt geht oder, noch schlimmer, ein Laptop gestohlen wird. Dann sind alle Daten verloren, wenn man sich keine Sicherung gebrannt hat.

Um eine neue Software auf dem eigenen Rechner nutzen zu können, muss man sie installieren. Dazu benötigt man eine so genannte ausführbare Datei. Diese erhält man mit der Datenmenge, die man sich aus dem Internet herunter lädt oder auf der CD, die man sich mit dem enthaltenen Programm kauft. Meistens ist die Installation sehr einfach und erklärt sich quasi von selbst. Manchmal müssen aber auch benutzerdefinierte Einstellungen vorgenommen werden, die das Programm für den eigenen Bedarf zurecht schneiden.

Legt man die CD ein, bekommt  der User meistens eine Oberfläche angezeigt, auf der er sich die Sprache für die Installation und die genauen Komponenten aussuchen kann. Der weitere Weg ist ziemlich einfach, sollte aber nicht gedankenlos vorgenommen werden. Man stimmt einer Lizenzvereinbarung zu, auf die man durchaus einen Blick werfen sollte. Der Ort, in den die Software installiert wird, sollte mit Bedacht ausgesucht werden. Landet der Programmordner auf einer überfüllten Partition oder Festplatte, kann das dem Rechner Probleme bereiten. Man sollte die Komponenten aber später auch wieder finden, weswegen man hier mit System vorgehen sollte. Handelt es sich um eine kostenpflichtige Software, muss im Laufe des Installationsprozesses auch irgendwann der Produktschlüssel eingegeben werden. Hierzu wird man in der Regel aufgefordert.

Es kann sein, dass die Software vom Rechner erst aus einem Ordner entpackt werden muss. Hier handelt es sich meist um Downloadsoftware aus dem Internet. Der Vorgang ist normal. Auf manchen Rechnern mit verschiedenen Benutzern kann man nur als Administrator etwas installieren. Ist diese Berechtigung für den eigenen Account nicht vorhanden, muss man den Admin bitten, zu helfen. Nicht jedes Zusatztool, das mit einer Software geliefert wird, muss übrigens mit installiert werden. Ein Beispiel dafür sind Toolbars, die mit Messenger Software im Paket auf den Rechner kommt. Man kommt auch ohne sie klar, kann sie aber natürlich auch nutzen, wenn man sich daraus Vorteile erhofft.

Richtig gute Software kostet auch richtig gutes Geld. Da ist der Reiz, vielleicht doch einmal auf illegale Weise an ein Produkt zu kommen, wenn man auf diese Weise einige Euro sparen kann, sicher nicht von der Hand zu weisen. Dennoch ist es nicht unbedingt ratsam, hier straffällig zu werden. Die Werbung im TV kennt jeder: „Mama, wie oft müssen wir noch singen?“ fragt ein kleines Kind die Mutter. Die Familie steht vor der JVA, in der der Vater einsitzt, weil er beim Raubkopieren erwischt wurde. Bis zu fünf Jahre stehen als Strafe ins Haus. Raubkopieren ist also kein Kavaliersdelikt.

Das Problem ist die Leichtigkeit, mit der man an die Software kommen kann. Im Internet gibt es zum einen Portale, auf denen man Freeware und Shareware jederzeit gratis herunterladen kann. Diese Programme sind vielleicht mit einigen Kürzungen versehen, im Vergleich zur kostenpflichtigen Vollversion, tun aber ihren Dienst meist auch, wenn man als User nicht zu hohe Ansprüche mitbringt. Andere Seiten bieten Links an, die man anklickt und auch hier  bekommt man die Software gratis beziehungsweise zum Tausch für ein eigenes Angebot.

Diese Tauschbörsen zu nutzen, ist illegal. Auch, wenn man selbst keine Daten kopiert und freigibt, ist es dennoch verboten, die hier angebotenen Programme zu besitzen geschweige denn, sie zu nutzen. Das gleiche gilt natürlich auch für Filme und Musik jeglicher Art. Es wird ständig gefahndet, wer auf seinem Rechner solche illegale Software aus dem Netz lädt oder weitergibt. Es wird also nicht lange dauern, bis man erwischt wird. Früher oder später fliegt man auf und zahlt einen Preis, der die schöne kostenlose Software gar nicht wert ist: Man ist vorbestraft und das will doch niemand…

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