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Ganz selbstverständlich gehen wir heute mit allen Formen von Druckerzeugnissen um. Die Tagespresse, die Magazine zwischen Mode, Autotuning und Fernsehprogramm – Fotos in allen möglichen Formen vom Online Service bestellt: Tagtäglich nutzen wir vielseitige Erzeugnisse, die ohne einen Drucker nicht zustande gekommen wären. In nahezu jedem Haushalt sind heute Computer und heimische Drucker vorhanden; wie im großen Rahmen bei Behörden und Co. werden auch im privaten Bereich Briefe und sonstige Schriftsätze verfasst und ausgedruckt. Die Möglichkeiten sind schon im kleinen, häuslichen Bereich heute sehr weit gefasst: Man bearbeitet ein selbst aufgenommenes Foto, setzt mit einer Bearbeitungssoftware noch Schriftzüge dazu, druckt das gesamte Bild aus – und schon ist man im Besitz eines selbst erstellten, individuellen Andenkens, Geschenks und so weiter. Gleich danach setzt sich ein anderes Familienmitglied an den Rechner, schreibt eine Bewerbung, scannt hierfür Zeugnisse ein, druckt aus und schickt ein professionelles Anschreiben an den vielleicht zukünftigen Arbeitgeber. Noch neu auf dem Markt sind 3D Drucker, die ebenfalls von Computerprogrammen gesteuert werden. Das Anwenden funktioniert durch einfachste Bedienung im privaten Bereich beinahe immer – doch sowohl hier wie auch in gewerblichen Bereichen ist man über den Weg von den Daten hin zu fertigen Druckerzeugnissen, also über die Software, die jegliche Druckmaschine steuert, kaum informiert.

Was steuert die Software für Druckmaschinen im Einzelnen?

Über die Software lassen sich verschiedene Details des Druckvorganges regeln. Ein wesentlicher Aspekt betrifft hierbei die Qualität des Ausdrucks egal in wieviel-facher Ausfertigung dieser vorgenommen werden soll. Die Druckmaschine, die eine Grußkarte bedruckt, muss die hohe Stückzahl in gleicher Güteklasse bewerkstelligen, wie jene, die die Tageszeitung herstellt. Ebenso will man aber im heimischen Gebrauch keine Schlieren, Farbfehler oder andere Mankos feststellen. Alle Vorgänge, im Privathaushalt weniger, als bei der Erzeugung diverser hochkomplexen Druckerzeugnisse, müssen über die Software verarbeitet und zu einem perfekten Ergebnis geführt werden. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass verschiedenste Anforderungen umgesetzt werden müssen, etwa das Motiv einer Postkarte immer wieder geändert wird, die Farbauswahl zwischen Schwarz-Weiß und Kunterbunt liegt, manchmal profiliertes oder anderes spezielles Papier bedruckt werden soll und so weiter. Neben der Hardware der wirklich kaum miteinander zu vergleichenden privaten Drucker und gewerblichen Druckmaschinen spielt die Software letztendlich auch eine Rolle bei der Frage, wie schnell ein Erzeugnis fertiggestellt werden kann. Das Programm ist die Schnittstelle zwischen Datenverarbeitung und -umsetzung, Materialzufuhr, Farbverwaltung und anderen Einzelaspekten – je schneller die Software arbeitet, umso effektiver und auch kostengünstiger kann gearbeitet werden.

Private Druck-Software

Wer sich privat einen Drucker zu seinem PC kauft, hat es mit der Entscheidung zwischen Tintenstrahl und Laser zu tun, bekommt aber mit dem technischen Gerät auch die Software stets gleich mit geliefert. Eine Bearbeitungssoftware für Bild- und Textdaten liegt manchmal bei, ansonsten werden Kauf- oder Freeware Programme genutzt. Die Software zum eigentlichen Druckvorgang ist an den Hausgebrauch angepasst. Geschwindigkeiten, wie bei der gewerblichen Nutzung einer Druckmaschine, aber auch Qualitäten, wie bei Profi-Geräten – etwa bei einem Online Fotodienst benötigt – sind hier kaum zu realisieren. Der private Anwender stellt aber auch keine so hohen Ansprüche an Schnelligkeit und Höchstqualität.

Die Installation der Software für den privaten Drucker ist kinderleicht und nicht mit den komplexen Vorgängen einer gewerblichen Druckmaschine, die ganz andere Arbeitsabläufe koordinieren muss, vergleichbar. Man legt die CD, im Lieferumfang des Druckers enthalten, ins Laufwerk ein, folgt den Schritten der Anleitung, richtet den Drucker ein und kann binnen Minuten den ersten Ausdruck durchführen. Die Software meldet sich, wenn Sie nach einem Update verlangt und führt dieses meist auch selbständig durch – Installation inklusive. Die Hersteller beziehungsweise engagierte Programmierer arbeiten daran, die Programme zur Nutzung eines Druckers möglichst barrierefrei zu gestalten.

Gewerbliche Drucksoftware

Bei gewerblich genutzten Druckmaschinen sind Unterschiede festzustellen. Es gibt Geräte, die für einen bestimmten Gebrauch hergestellt werden, vergleichbar mit dem heimischen Drucker – aber auch Spezialanfertigungen für die Herstellung bestimmter Druckerzeugnisse, für die dann auch eigens eine Software programmiert werden muss. Für manche Drucksoftware gibt es also Universalsoftware, für andere individuelle, auf ein Unternehmen zugeschnittene Speziallösungen. Deswegen können manche gewerblichen Nutzer zum Beispiel kostenlose Softwareupdates wie bei der Heidelberger Druckmaschinen AG nutzen, andere müssen sich an den Maschinenhersteller und Programmierer wenden, der das Individualprogramm erstellt hat, wenn sich neue Aspekte in der Arbeit ergeben.

Anwendungsbeispiele für Druckmaschinen Software

  1. 1.       Textverarbeitung zu Hause

Ein Brief am PC ist schnell geschrieben – mit einer Software, die Rechtschreibfehler korrigiert, mit Übersetzungshilfen aus dem Internet, mit bestimmten Formatierungen und anderen Details. Die vergleichsweise kleine, heimische Druckmaschine muss die Datenfülle, die hier anfällt, einlesen. Ebenso regelt das Programm aber auch die Papierzufuhr – nicht nur, dass das Format und beispielsweise der Unterschied zwischen Fotopapier und normalem Druckpapier vom Anwender per einfachem Klick ausgewählt wird; auch ein Papierstau, fehlender Nachschub und sonstige Meldungen werden dem User angezeigt. Gleichzeitig koordiniert die Software die Farbmischung, die für den gewünschten Druck nötige Farbmenge und kontrolliert zeitgleich die Kontrolle der Füllstände. Der Druckerbesitzer kann – nachdem er die Patronen oder Kartuschen eingesetzt hat – jederzeit die restlichen Tintenstände kontrollieren, findet meistens sogar Online-Hilfe zum Nachkauf der Tinte und kann sein Druckmanagement ganz einfach regeln. Analog dazu kann moderne Software auch Wireless Verbindungen aufnehmen, meldet diesbezügliche Störungen und mehr. Kombiniert ist die eigentliche Druckersoftware mit Programmen zum Scannen, Faxen und Kopieren. Schon in diesem relativ einfachen Bereich ist eine Drucksoftware also höchst komplex, wenngleich für den Laien in der Nutzung enorm einfach.

  1. 2.       Fotodruck privat

Beim heimischen Fotodruck kommt es vor allem auf optimales Drucken in der gewünschten Qualität an. Deutlich langsamer, als die reine Textverarbeitung, kommen zufriedenstellende Ergebnisse zustande, sofern der Anwender die Software auch optimal einstellt. Ein paar Klicks und der Drucker bekommt mitgeteilt, welches Format und welche Qualität das eingelegte Fotopapier hat. Via Software kann auch die Güte des Endergebnisses bestimmt werden. Auch hier nutzt der User Zusatzfeatures, wie Füllstands-Anzeige, detaillierte Angaben zum Fortschritt eines Druckvorganges, Druckaufträge in der Warteschlange und vieles mehr.

  1. 3.       Gewerbliche Druckerzeugnisse

Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, wie die vielen Druckerzeugnisse, die man im Internet bestellen kann, entstehen. Firmen, die über Seiten wie diese die die Qualität der Produkte hoch halten Grußkarten – etwa für Weihnachten – bestellen, informieren sich über Preise, Lieferzeiten, Motive und Optionen für das Bedrucken. Wie jedoch das Bedrucken zustande kommt, ist für den Kunden unerheblich. Dabei spielen genau hier zwei vollständig unterschiedliche Software Modelle eine Rolle. Einmal jene, die das Bedrucken der Blanko Grußkarten managt – in riesigen Stückzahlen, stets akkurat justiert und farbecht, mit wechselnden Motiven. Diese Chargen müssen kostengünstig, schnell und hochwertig hergestellt, also bedruckt werden. Die Druckmaschinen werden über die höchst komplexe Software mit Informationen zu Papierstärke, Format, Motiv (usw.) gefüttert und haben effektiv und wirtschaftlich zu funktionieren – wie auch bei Magazinen, Katalogen und einer nahezu unendlich langen Liste an anderen Druckerzeugnissen in dieser Massenproduktion. Eher vergleichbar mit dem Online Fotodienst ist dann die Arbeit, die mit dem individuellen Bedrucken der Grußkarten zusammenhängt. Hier haben es die Unternehmen mit kleineren Aufträgen, vielseitigeren Datensätzen und anderen Faktoren zu tun, die dann auch eine ganz andere Software zugrunde legen.

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