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Open Source Software ist weit verbreitet und wird von vielen Anwendern benutzt. Allerdings kennt kaum jemand die wirklichen Hintergründe zur Geschichte und Definition des Begriffes. Drei wesentliche Bedingungen muss jede Open Source Software erfüllen, damit sie auch als solche bezeichnet werden darf. Es handelt sich bei dieser Bezeichnung im Übrigen um einen geschützten Titel, dessen Rechte die OSI, die Open Source Initiative, bewahrt.

Die erste Bedingung, die es von einem Software Produkt zu erfüllen gibt, ist die Lesbarkeit vom Quelltext. Lesbarkeit bedeutet in diesem Fall, dass die Software nicht in binärer, also sprachlich nicht zu definierender Form, vorliegt. Diese Softwares sind also in einer verständlichen Programmiersprache zu verfassen. Dies beinhaltet aber auch die Tatsache, dass die Programme bei der Installation in einen Binary Code umgewandelt werden, ein Prozess, ohne den die Software nicht benutzt werden kann.

Während eine normale Software strengen Richtlinien unterliegt, was das Kopieren und Verbreiten betrifft, darf und muss die Open Source Software frei nach Belieben installiert, kopiert und weitergegeben werden. Es entstehen dabei weder Kosten noch anderweitige Verpflichtungen für den Anwender. Mit der Kopie einer gekauften Software macht man sich strafbar – denn dann ist man im Besitz einer Raubkopie. Noch empfindlichere Strafen gibt es auf das Verkaufen oder Tauschen solcher Raubkopien, wie heute schon jüngste PC Nutzer wissen.

Eine Open Source Software darf nicht nur nach Belieben benutzt, sondern sogar verändert werden. Das bedeutet, die Anwender, die sich darauf verstehen, können Verbesserungen oder Veränderungen vornehmen, und diese veränderte Software dann wieder weiter geben. Dieses Prinzip ist grundlegend für die Entstehung von Programmen, wie zum Beispiel dem Mozilla Firefox oder dem Linux Betriebssystem, aber auch einigen anderen Softwares, die es auf dem Markt gibt.

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