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Lange Zeit hatte Microsoft durch die eher missglückte Software Vista einige Probleme in der Beliebtheit und folglich auch mit den Einnahmen und Firmenbilanzen. Es wurde für den Konzern wirklich Zeit, einmal wieder zu überzeugen und ein vernünftiges Produkt nachzuliefern. Immerhin war Vista als Betriebssystem so unbeliebt, dass viele Firmen lieber beim alt bewährten XP blieben, statt zu modernisieren und somit auch neue Software zu kaufen. Mit Windows 7 ist die magere Zeit für Microsoft nun scheinbar vorbei.

Es war schon vor dem Start von Windows 7 abzusehen, dass der Erfolg dieses Betriebssystems bedeutend höher sein dürfte, als es bei Vista auch nur annähernd der Fall war. Das Quartalsergebnis des Konzerns spricht Bände: Beinahe 50 Prozent kletterte das Nettoergebnis in die Höhe: Zahlen, von denen andere Unternehmen nur träumen können. Der Umsatz selbst konnte mit 16 Milliarden Dollar und 22 Prozent Wachstum ein ebenso kräftiges Wachstum verzeichnen. Endlich entscheiden sich nämlich auch Konzerne, ihre veralteten Systeme zu erneuern und kaufen dazu natürlich Lizenzen über Lizenzen.

Das Superjahr erfreut die Börsianer und ganz klar auch die Verantwortlichen bei Microsoft. Es ist nicht zu erwarten, dass der Ansturm nachlässt und ein Einbruch in den Verkaufszahlen zu befürchten ist. Noch lange nicht sind alle Kunden versorgt, noch lange ist nicht jeder private Haushalt auf dem neuesten Stand. Schon zu Zeiten, als Windows 7 noch nicht verkauft wurde und nur die Vista Rechner mit kostenlosem Upgrade angeboten wurden, begann der Run, der seither ungebrochen ist. Ein zweites Standbein, oft inklusive der neuen Rechner angeboten, ist die Office Software 2010, die sich ebenfalls wachsender Begeisterung bei den Anwendern erfreut.

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