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In jeder Arztpraxis wird heute mit einer Software gearbeitet, die das Abrechnen mit den Krankenkassen und das Verwalten von Kundendaten, sprich Krankenakten, wesentlich erleichtern. Wer noch einer älteren Generation angehört, weiß, wie dick eine Akte mit der Zeit wird, wenn man immer den gleichen Arzt besucht. Befunde wurden per Post oder Kurier übermittelt, was viel Zeit in Anspruch genommen hat. All diese Vorgänge sind heute digitalisiert und können deshalb viel schneller umgesetzt werden. Auch das Abrechnen der Leistungen mit den Kassen oder per privater Rechnung ist deutlich einfacher, zum Beispiel durch das Verwenden von Schlüsselnummern, die gewisse Behandlungen kennzeichnen und somit die einzelnen Leistungen zwischen Arzt und Kasse viel einfacher machen. Sowohl in Labors, als auch in Krankenhäusern und Arztpraxen wird also mit Computer und Software gearbeitet.

Ein Anbieter für Software dieser Art ist die Firma MCS. Die Abkürzung im Firmennamen bedeutet Modulare Computer und Software Systeme Aktiengesellschaft. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Eltville. Nun hat der Konzern seine Fühler nach Tschechien ausgestreckt und dort eine Firma übernommen und zwar die CNS Melnik. Damit kann MCS einen weiteren Markt für sich erobern und das Fachwissen aus dem Heimatland und aus der Tschechischen Republik miteinander kombinieren, um die medizinischen IT-Systeme noch weiter zu verbessern. Dort, wo die CNS Systeme angewandt wurden, ändert sich für die Nutzer natürlich nichts durch die Übernahme. Die Konditionen für neue Bestellungen werden nicht anders aussehen, was die Verträge betrifft, aber dafür Verbesserungen bringen, die jedem Anwender zu Gute kommen. Die CNS Produkte bleiben erhalten, werden aber auch bei MCS in Deutschland weiter entwickelt.

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