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Viele Menschen haben zur Zeit Fan Trikots zur WM in ihren Schränken und denken keine Sekunde daran, wie diese hergestellt wurden. Software bei der Produktion? Völlig egal, Hauptsache man schwimmt in der Welle der Begeisterung und des Nationalstolzes mit. Es ist aber eine Tatsache, dass viele gerade solcher Produkte maschinell hergestellt werden und sich zum Beispiel niemand mehr mit Nadel und zwirn hinsetzt, um Stickereien anzufertigen. Diese werden mit computergesteuerten Maschinen aufgebracht und das entsprechende Emblem per Software auf dem Stoff aufgestickt.

Waren früher große Hallen mit Nähmaschinen und Arbeitsplätzen, an denen mit Nadel und Faden gearbeitet wurde zu sehen, wenn man in einen industriellen betrieb zur Kleiderproduktion blickte, sieht dies heute anders aus. Der Entwurf für ein später in Serie produziertes T-Shirt wird beispielsweise am PC erstellt. Dann gibt es einen Prototyp zur Ansicht, bevor die Entscheidung für die Produktion gefällt wird. Aus großen Stoffbahnen wird dann mit möglichst geringem Verlust der erste Schnitt vorgenommen – dieser wird vernäht und fertiggestellt. Eine manuelle Kontrolle findet statt, bevor die „Rohlinge“ dann bestickt oder auch bedruckt werden. Nur wenig Personalaufwand ist hier noch zu betreiben, denn sehr viele Arbeitsschritte werden von Software und Maschinen übernommen. Der Mensch bedient die Maschinen, nicht aber ist er mit der wirklichen Produktion noch sonderlich beschäftigt.

Die Anschaffung der entsprechenden Maschinen mit den entsprechenden Programmen ist sicher nicht billig. Dennoch amortisiert sich die Ausgabe schon bald durch die niedrigen Lohn- und Lohnnebenkosten. Auf diese Weise nehmen die Programmierer quasi den Arbeitern die Jobs weg, da kaum ein Mensch so schnell und effizient arbeiten könnte, wie ein computerbasiertes System. Die Produktionszahlen sind deutlich höher, die Preise können relativ niedrig gestaltet werden.

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