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Richtig gute Software kostet auch richtig gutes Geld. Da ist der Reiz, vielleicht doch einmal auf illegale Weise an ein Produkt zu kommen, wenn man auf diese Weise einige Euro sparen kann, sicher nicht von der Hand zu weisen. Dennoch ist es nicht unbedingt ratsam, hier straffällig zu werden. Die Werbung im TV kennt jeder: „Mama, wie oft müssen wir noch singen?“ fragt ein kleines Kind die Mutter. Die Familie steht vor der JVA, in der der Vater einsitzt, weil er beim Raubkopieren erwischt wurde. Bis zu fünf Jahre stehen als Strafe ins Haus. Raubkopieren ist also kein Kavaliersdelikt.

Das Problem ist die Leichtigkeit, mit der man an die Software kommen kann. Im Internet gibt es zum einen Portale, auf denen man Freeware und Shareware jederzeit gratis herunterladen kann. Diese Programme sind vielleicht mit einigen Kürzungen versehen, im Vergleich zur kostenpflichtigen Vollversion, tun aber ihren Dienst meist auch, wenn man als User nicht zu hohe Ansprüche mitbringt. Andere Seiten bieten Links an, die man anklickt und auch hier  bekommt man die Software gratis beziehungsweise zum Tausch für ein eigenes Angebot.

Diese Tauschbörsen zu nutzen, ist illegal. Auch, wenn man selbst keine Daten kopiert und freigibt, ist es dennoch verboten, die hier angebotenen Programme zu besitzen geschweige denn, sie zu nutzen. Das gleiche gilt natürlich auch für Filme und Musik jeglicher Art. Es wird ständig gefahndet, wer auf seinem Rechner solche illegale Software aus dem Netz lädt oder weitergibt. Es wird also nicht lange dauern, bis man erwischt wird. Früher oder später fliegt man auf und zahlt einen Preis, der die schöne kostenlose Software gar nicht wert ist: Man ist vorbestraft und das will doch niemand…

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