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Es gibt sie überall: Betrüger, die versuchen, an Geld zu bekommen, das ihnen nicht zusteht. Auch für den Download an sich kostenloser Software wird mancher User zur Kasse gebeten. Man denkt sich nichts Böses dabei, denn man weiß ja, dass das Produkt, zum Beispiel der Adobe Reader, Gratisprodukte sind, für die man nichts bezahlen muss. Also sucht man sich eine Möglichkeit zum Downloaden. Meistens benutzt man dazu die Suchmaschine und wählt sich eine Seite aus. Manchmal hat man Pech und landet auf diesen Seiten, die nur dazu im Netz stehen, um unwissende Menschen auszunehmen.

Man bekommt die gewünschte Software erst dann, wenn man sich registriert hat. Das lassen sich viele gefallen, denn es ist ja nicht ungewöhnlich, sich irgendwo anmelden zu müssen. Dann schickt man die Daten ab und startet den Download. Einige Tage später trifft dann eine Rechnung ein. Eine monatliche Gebühr soll man bezahlen. Erst einmal wundert man sich, bis man dann herausfindet, dass man in die Falle getappt ist. Irgendwo, winzig klein und versteckt im Kleingedruckten, findet sich der Hinweis, dass der Download der Software zwar gratis war, man aber durch die Registrierung auf der Seite einen monatlichen Beitrag für die Nutzung der Seite schuldig ist. Diese ist laut Schreiben für ein Jahr im Voraus zu entrichten.

Bezahlt man nicht, stehen bald Mahnung, Inkasso und die Androhung weiterer Konsequenzen ins Haus. Spätestens jetzt haben viele geprellte User Angst vor horrenden Kosten, Gehaltspfändung und anderem und bezahlen. Funktioniert dies angesichts der Millionen User im Netz nur zu einem geringen Prozentsatz, verdienen die Seitenbetreiber hier einige Millionen Euro. Die Software, die hier angeboten wird, gehört fast immer zu der Art, die beinahe jeder auf dem Rechner hat. Auf den vielen anderen Seiten im Netz sind diese Downloads absolut kostenfrei. Nehmen die Warnungen im Netz im Bezug auf eine solche Seite Überhand, verschwindet sie aus dem Internet. Noch im selben Augenblick erscheint aber ein neues Portal, das wiederum nur darauf ausgerichtet ist, die Menschen zu betrügen. Wer sich an die Verbraucherzentralen wendet und die Behörden informiert, hat eine Chance, unter Umständen hier nichts bezahlen zu müssen.

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