Pages
Categories
Archives
Schon früh im Kindergartenalter lernen die Kinder den Umgang mit dem Computer. Da ein einfacher Computer nichts bietet, was für die ganz Kleinen der Computerbenutzer passend ist, sollten die Eltern zum Beispiel auf eine Bob der Baumeister Kinder Spiele Software zurückgreifen. Eine solche Software weist die Kinder in langsamen Schritten auf die Funktionen des Computers hin. So können die Kinder schon vor der Schule lernen wie die wichtigsten Dinge am Computer funktionieren, wie zum Beispiel wie man den Computer anschaltet, wie man mit der Maus umgeht, wo welche Sachen zu finden sind und am Ende wie man den Computer wieder ausschaltet. Ein solches Programm kann nur sinnvoll sein, trotzdem sollten die Eltern ihre Kinder damit nicht alleine lassen.
Auch wenn das Programm einige Dinge sehr gut erklärt, sollte man dem Kind vorher selbst eine Einweisung in die Maschine geben, denn durch ein falsches Klicken oder andere Störungen, könnten einige andere Programme sogar zerstört werden oder das aus Versehen ins Internet gelangen und Dinge sehen, die es eigentlich nicht sehen sollte. Deswegen ist eine Aufsicht beim Benutzen einer Software dringend nötig. Solche Softwares zu installieren ist meist gar nicht schwer, das können auch ungeübte Menschen ganz einfach und schnell hinter sich bringen, da jeder Schritt meist sehr gut erklärt wird und von den Herstellern meistens auch damit gerechnet wird, dass beim Installieren der Software eine Profis Hand anlegen werden, sondern nur Eltern, die ihrem Kind schon einen kleinen Schritt voraus schenken wollen, um später in der Schule nicht völlig ohne Kenntnisse über das komplizierte Gerät Computer dastehen zu müssen. Ein simples Spiel, zum Beispiel mit Bob der Baumeister als Hauptfigur, ist der richtige Anfang für den Weg in die Datenwelt am PC.
Lange Zeit hatte Microsoft durch die eher missglückte Software Vista einige Probleme in der Beliebtheit und folglich auch mit den Einnahmen und Firmenbilanzen. Es wurde für den Konzern wirklich Zeit, einmal wieder zu überzeugen und ein vernünftiges Produkt nachzuliefern. Immerhin war Vista als Betriebssystem so unbeliebt, dass viele Firmen lieber beim alt bewährten XP blieben, statt zu modernisieren und somit auch neue Software zu kaufen. Mit Windows 7 ist die magere Zeit für Microsoft nun scheinbar vorbei.
Es war schon vor dem Start von Windows 7 abzusehen, dass der Erfolg dieses Betriebssystems bedeutend höher sein dürfte, als es bei Vista auch nur annähernd der Fall war. Das Quartalsergebnis des Konzerns spricht Bände: Beinahe 50 Prozent kletterte das Nettoergebnis in die Höhe: Zahlen, von denen andere Unternehmen nur träumen können. Der Umsatz selbst konnte mit 16 Milliarden Dollar und 22 Prozent Wachstum ein ebenso kräftiges Wachstum verzeichnen. Endlich entscheiden sich nämlich auch Konzerne, ihre veralteten Systeme zu erneuern und kaufen dazu natürlich Lizenzen über Lizenzen.
Das Superjahr erfreut die Börsianer und ganz klar auch die Verantwortlichen bei Microsoft. Es ist nicht zu erwarten, dass der Ansturm nachlässt und ein Einbruch in den Verkaufszahlen zu befürchten ist. Noch lange nicht sind alle Kunden versorgt, noch lange ist nicht jeder private Haushalt auf dem neuesten Stand. Schon zu Zeiten, als Windows 7 noch nicht verkauft wurde und nur die Vista Rechner mit kostenlosem Upgrade angeboten wurden, begann der Run, der seither ungebrochen ist. Ein zweites Standbein, oft inklusive der neuen Rechner angeboten, ist die Office Software 2010, die sich ebenfalls wachsender Begeisterung bei den Anwendern erfreut.
Open Source Klage in der Schweiz
15/07/10
Eine Sammelbeschwerde von insgesamt 18 Klägern wurde vor dem Bundesverwaltungsgericht der Schweiz eingereicht. Stein des Anstoßes war eine Vergabe eines Auftrags in Höhe von mehr als 40 Millionen Schweizer Franken, den Open Source Anbieter gerne für sich verbucht hätten. Man fühlte sich übergangen, ausgeschlossen.
Mehr als 10.000 Rechner und noch mehr Notebooks wurden von dem Schweizerischen Bundesamt für Bauten und Logistik bei Microsoft bestellt und somit auch der Wartungs- und Supportvertrag an den Konzern vergeben. Die Ausschreibung war nicht öffentlich; die Vergabe der Lizenzen war damit ebenfalls eine Sache, die stillschweigend über den Tisch ging. Diese Art, einen Auftrag zu vergeben, wollen Open Source Anbieter nicht so auf sich sitzen lassen. Red Hat aus dem Linux Bereich, aber auch einige andere Anbieter beschwerten sich folglich bei Gericht, was jedoch ohne Erfolg blieb. Zwar kann noch eine Instanz höher gegangen werden, doch ist es fraglich, ob man hier Erfolg haben wird.
Die Begründung des Bundesverwaltungsgerichts ist einleuchtend: Man arbeite seit 20 Jahren mit Microsoft Software und darauf aufbauenden Produkten. Damit seien die Open Source Anbieter von vornherein nicht als mögliche Auftragsempfänger auf dem Plan gestanden, denn – soweit dies möglich ist – will man einfach nur die bestehenden IT Systeme so kostengünstig und wirkungsvoll weiter nutzen, wie es irgendwie möglich ist und nicht einen vollkommenen Umbruch einleiten. Das Argument, dass man sich seitens der Open Source Anbieter mit einem Angebot wenigstens an der Ausschreibung hätte beteiligen können müssen, wurde laut: Die Art des Vergabeverfahrens würde Microsoft zu einem Inhaber eines Monopols machen, was die Firma aber nicht ist, da zum Beispiel auch Linux eine Software ist, die durchaus für eine Behörde in Frage kommt. Ein herber Rückschlag für das Open Source Prinzip, ein Sieg für Microsoft.
Die Linux Klausel
14/07/10
Linux ist, wie auch die Windows Systeme, ein Betriebssystem. Allerdings muss Linux nicht gekauft werden. Es entstammt einer Open Source Lizenz, eine Tatsache, die schon bald den Namen Linux Klausel erhalten hat. Linux bietet seine Programme der Allgemeinheit an, ohne dafür Geld zu verlangen. Obwohl man das für einfach eine nette Sache halten könnte, gab es gesetzliche Schwierigkeiten, diese Klausel gleich einfach durchzusetzen. Es gibt ja ein Urheberrecht, das jedem, der etwas erfunden oder geschaffen hat, auch ein gewisses Entgelt dafür verspricht. Außerdem darf eine solche Erfindung ja auch nicht einfach weiter verwendet werden, ohne den Besitzer des Patents oder der „ersten Rechte“ dafür zu bezahlen oder zumindest seine Erlaubnis dafür zu haben. Open Source bedeutet aber, dass jeder die Software weiter entwickeln und verändern, weitergeben und selbst anwenden darf. Bedingung ist nur, dass niemand die Software so modifiziert, dass sie in der vorgesehenen Art und Weise nicht mehr verwendet werden kann.
Wer eine Open Source Lizenz, wie bei der Linux Software, vergibt, verzichtet einerseits auf seine finanziellen Ansprüche, verteilt aber jedem, der das möchte, ein nicht weiter beschränktes Nutzungsrecht. Dies musste erst einmal gesetzlich niedergeschrieben werden, um die Open Source Produkte rechtlich abzusichern. Die Linux Betriebssysteme wurden von Linus Torvalds erfunden. Es gibt eine Menge privater und gewerblicher Nutzer, die die Software für sich entdeckt haben und niemals ein anderes Betriebssystem installieren würden; es sei denn auf untergeordneten Rechnern, die für gewisse Programme und Arbeiten benötigt werden, die nur mit anderen Anwendungen laufen. Tux, der Linux Pinguin, ist also heute weltweit bekannt.
Heute gibt es zum neuen Rechner inklusive Betriebssystem meistens auch gratis Software dazu. Bei den meisten Produkten handelt es sich allerdings um Versionen, die nur zum Testen gedacht sind und für die man dann eine Lizenz erwerben muss. Solange die Testversionen gültig sind, kann man sie meistens entweder mit eingeschränkten, manchmal sogar mit voller Bandbreite aller Funktionen ausprobieren.
Die installierte Spiele Software kann man zum Beispiel eine Stunde oder sogar einige Male ausprobieren. Bei HP Rechnern kann man danach Coins erwerben, die es möglich machen, die Spiele ohne sie zu kaufen weiter zu spielen. Auf Dauer ist diese Lösung aber teurer, als der einmalige Preis für die Lizenz für die Spiele, die einem wirklich gefallen und die man öfter spielen möchte. Per Kreditkarte oder auch nach Überweisung bekommt man die virtuellen Wertmünzen im Internet und kann jeweils dann eine verwenden, wenn man gerade Lust und Zeit zum Spielen hat.
Meistens ist auf einem Rechner auch eine Testversion der aktuellen Office Version vorinstalliert. Diese kann 40 Tage lang benutzt werden, bis man einen Code eingeben muss, der bestätigt, dass man eine gültige Lizenz besitzt. Mit einer vorher erworbenen originalen Software braucht man natürlich keinen neuen Code kaufen – man installiert einfach seine Version, die man benutzen möchte. Durch die Schnupperangebote in Sachen Programmen sollen die neuen PC Besitzer zum Kauf angelockt werden. Manchmal macht es durchaus Sinn, die Produkte wirklich zu erwerben. Unsinnig ist die Angelegenheit, wenn man schon im Besitz ähnlicher oder gar gleicher Produkte ist, die man noch benutzen kann. Dann kann die vorinstallierte Software entfernt und das originale, eigene Programm aufgespielt werden.