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Linux ist, wie auch die Windows Systeme, ein Betriebssystem. Allerdings muss Linux nicht gekauft werden. Es entstammt einer Open Source Lizenz, eine Tatsache, die schon bald den Namen Linux Klausel erhalten hat. Linux bietet seine Programme der Allgemeinheit an, ohne dafür Geld zu verlangen. Obwohl man das für einfach eine nette Sache halten könnte, gab es gesetzliche Schwierigkeiten, diese Klausel gleich einfach durchzusetzen. Es gibt ja ein Urheberrecht, das jedem, der etwas erfunden oder geschaffen hat, auch ein gewisses Entgelt dafür verspricht. Außerdem darf eine solche Erfindung ja auch nicht einfach weiter verwendet werden, ohne den Besitzer des Patents oder der „ersten Rechte“ dafür zu bezahlen oder zumindest seine Erlaubnis dafür zu haben. Open Source bedeutet aber, dass jeder die Software weiter entwickeln und verändern, weitergeben und selbst anwenden darf. Bedingung ist nur, dass niemand die Software so modifiziert, dass sie in der vorgesehenen Art und Weise nicht mehr verwendet werden kann.

Wer eine Open Source Lizenz, wie bei der Linux Software, vergibt, verzichtet einerseits auf seine finanziellen Ansprüche, verteilt aber jedem, der das möchte, ein nicht weiter beschränktes Nutzungsrecht. Dies musste erst einmal gesetzlich niedergeschrieben werden, um die Open Source Produkte rechtlich abzusichern. Die Linux Betriebssysteme wurden von Linus Torvalds erfunden. Es gibt eine Menge privater und gewerblicher Nutzer, die die Software für sich entdeckt haben und niemals ein anderes Betriebssystem installieren würden; es sei denn auf untergeordneten Rechnern, die für gewisse Programme und Arbeiten benötigt werden, die nur mit anderen Anwendungen laufen. Tux, der Linux Pinguin, ist also heute weltweit bekannt.

Ein Schach Spiel für den PC muss man als leidenschaftlicher Spieler nicht unbedingt kaufen. Es kann auch, wie von Autor Peter Schäfer mit Jose bewiesen, als Open Source Lösung herunter geladen und gespielt werden. Die nur 12,6 Megabyte große Version des Spiels ist in wenigen Minuten auf den Rechner geladen und installiert. Schon seit dem Jahr 2006 gibt es das beliebte Brettspiel in dieser Version. Wer sich aktuell dafür interessiert, sollte noch einen Rechner mit XP besitzen, wie zum Beispiel ein modernes Netbook, mit dem man sich die Zeit ab und an vertreibt.

Schach gespielt wird hier entweder von zwei Personen vor dem Rechner oder gegen den Computer. Die Ansicht der Oberfläche kann wahlweise auf 2D oder 3D eingestellt werden, wobei die 2D Variante die übersichtlichere ist, das verwöhnte Auge aber durchaus die 3D Wahl treffen wird. Schach lebt unter anderem von Statistiken, die mit dieser Open Source Software jederzeit abgerufen werden können und somit selbst den Profi zufrieden stellen. Ohne Java kann das Schachspiel nicht begonnen werden; da diese Zusatz Software aber auf nahezu jedem Rechner ohnehin installiert ist, entstehen hier keine weiteren Probleme.

Viele andere Spiele gibt es als Open Source Software, auch für neuere Betriebssysteme. Auch auf diese kostenfreie Art und Weise kann man sich also die schönsten Spiele auf den Rechner holen, ohne Werbung der Browser Games oder andere Bedingungen. Auf Chip.de und einigen anderen Seiten im Netz wird man schnell fündig, wenn man sich die Liste der Open Source Games einmal ansehen möchte, die im Netz zum Download bereit stehen.

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