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Um eine neue Software auf dem eigenen Rechner nutzen zu können, muss man sie installieren. Dazu benötigt man eine so genannte ausführbare Datei. Diese erhält man mit der Datenmenge, die man sich aus dem Internet herunter lädt oder auf der CD, die man sich mit dem enthaltenen Programm kauft. Meistens ist die Installation sehr einfach und erklärt sich quasi von selbst. Manchmal müssen aber auch benutzerdefinierte Einstellungen vorgenommen werden, die das Programm für den eigenen Bedarf zurecht schneiden.

Legt man die CD ein, bekommt  der User meistens eine Oberfläche angezeigt, auf der er sich die Sprache für die Installation und die genauen Komponenten aussuchen kann. Der weitere Weg ist ziemlich einfach, sollte aber nicht gedankenlos vorgenommen werden. Man stimmt einer Lizenzvereinbarung zu, auf die man durchaus einen Blick werfen sollte. Der Ort, in den die Software installiert wird, sollte mit Bedacht ausgesucht werden. Landet der Programmordner auf einer überfüllten Partition oder Festplatte, kann das dem Rechner Probleme bereiten. Man sollte die Komponenten aber später auch wieder finden, weswegen man hier mit System vorgehen sollte. Handelt es sich um eine kostenpflichtige Software, muss im Laufe des Installationsprozesses auch irgendwann der Produktschlüssel eingegeben werden. Hierzu wird man in der Regel aufgefordert.

Es kann sein, dass die Software vom Rechner erst aus einem Ordner entpackt werden muss. Hier handelt es sich meist um Downloadsoftware aus dem Internet. Der Vorgang ist normal. Auf manchen Rechnern mit verschiedenen Benutzern kann man nur als Administrator etwas installieren. Ist diese Berechtigung für den eigenen Account nicht vorhanden, muss man den Admin bitten, zu helfen. Nicht jedes Zusatztool, das mit einer Software geliefert wird, muss übrigens mit installiert werden. Ein Beispiel dafür sind Toolbars, die mit Messenger Software im Paket auf den Rechner kommt. Man kommt auch ohne sie klar, kann sie aber natürlich auch nutzen, wenn man sich daraus Vorteile erhofft.

Richtig gute Software kostet auch richtig gutes Geld. Da ist der Reiz, vielleicht doch einmal auf illegale Weise an ein Produkt zu kommen, wenn man auf diese Weise einige Euro sparen kann, sicher nicht von der Hand zu weisen. Dennoch ist es nicht unbedingt ratsam, hier straffällig zu werden. Die Werbung im TV kennt jeder: „Mama, wie oft müssen wir noch singen?“ fragt ein kleines Kind die Mutter. Die Familie steht vor der JVA, in der der Vater einsitzt, weil er beim Raubkopieren erwischt wurde. Bis zu fünf Jahre stehen als Strafe ins Haus. Raubkopieren ist also kein Kavaliersdelikt.

Das Problem ist die Leichtigkeit, mit der man an die Software kommen kann. Im Internet gibt es zum einen Portale, auf denen man Freeware und Shareware jederzeit gratis herunterladen kann. Diese Programme sind vielleicht mit einigen Kürzungen versehen, im Vergleich zur kostenpflichtigen Vollversion, tun aber ihren Dienst meist auch, wenn man als User nicht zu hohe Ansprüche mitbringt. Andere Seiten bieten Links an, die man anklickt und auch hier  bekommt man die Software gratis beziehungsweise zum Tausch für ein eigenes Angebot.

Diese Tauschbörsen zu nutzen, ist illegal. Auch, wenn man selbst keine Daten kopiert und freigibt, ist es dennoch verboten, die hier angebotenen Programme zu besitzen geschweige denn, sie zu nutzen. Das gleiche gilt natürlich auch für Filme und Musik jeglicher Art. Es wird ständig gefahndet, wer auf seinem Rechner solche illegale Software aus dem Netz lädt oder weitergibt. Es wird also nicht lange dauern, bis man erwischt wird. Früher oder später fliegt man auf und zahlt einen Preis, der die schöne kostenlose Software gar nicht wert ist: Man ist vorbestraft und das will doch niemand…

Nicht alle Unternehmen, die im Bereich Software arbeiten, haben die Finanz- und Wirtschaftskrise so gut weggesteckt, wie die SAP AG. Man darf sich mit Stolz als größter europäischer Software Produzent bezeichnen und steht im weltweiten Vergleich sogar auf Platz vier. Hier entwickelt und verkauft man Software für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Buchhaltungsprogramme, Software zum Einsatz beim Controlling, Produktionssoftware, Software zur Verwaltung im Personalwesen: Lauter hochwertige und für Firmen wichtige Programme.

Es sind ehemalige Mitarbeiter der Firma IBM, die im Jahr 1972 den Schritt wagten, sich vom Betrieb zu lösen und sich mit „Systemanalyse und Programmentwicklung“ selbständig zu machen. Ort des Geschehens war Weinheim. IBM nutzte damals Lochkarten, um die Daten bei der Lohnabrechnung auf mechanische Weise zu speichern. SAP entwickelte die Eingabe über einen Monitor. Die Software Produkte von SAP waren deshalb mit dem Namenszusatz Realtime verbunden. Immer weiter ausgeklügelte Lösungen überzeugten die Kunden und brachten dem Unternehmen seinen heutigen Stand. Man begann auch, anderssprachige Systeme herzustellen und konnte damit auch weltweit Erfolge verbuchen.

Die „SAP Aktiengesellschaft Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung“ wurde übrigens erst im Jahr 2005 zu SAP – nunmehr als alleiniger Name, der sich auch im Logo findet. Nun, da es vielen Unternehmen wieder besser geht, wird auch wieder mehr Firmensoftware gekauft. Dies macht sich in den Bilanzen von SAP deutlich bemerkbar: Der Gewinn im ersten Vierteljahr war doppelt so hoch, wie im Vergleichszeitraum aus 2009. Konkurrenten sind durchaus neidisch auf die Erfolge, was die deutsche Software Firma aber eher zu neuen Leistungen anspornt, als sie zu verunsichern.

Man erinnert sich an umso weniger Termine, je mehr es werden. Das ist eigentlich eine altbekannte Weisheit, denn immerhin nimmt mit wachsender Terminzahl auch der Stress zu, dem man ausgesetzt ist, um alles unter einen Hut zu bekommen. Da man mit einem Kalender immer an Papier und Stift gebunden ist, gehen viele Menschen dazu über, sich mit einer Software am PC weiter zu helfen. Hier kann man die Termine bei der Arbeit einfach sofort eintragen. Schaltet man den Computer ein, werden die aktuellen Termine dann mitgeteilt.

Auch das Handy verfügt heute, sofern es modern und zeitgemäß ist und nicht der alten Generation angehört, über eine solche Software zur Organisation. Als ständiger Begleiter ist das Gerät wunderbar dazu geeignet, die laufenden Termine, vom Abholdatum der Aschetonne bis zum Meeting mit dem Chef, zu notieren. Mit entsprechender Vorlaufzeit kann man sich durch eine persönliche Nachricht an sich selbst erinnern, nichts zu vergessen. Dies kann sehr wichtig sein, wenn man Haushalt, Kinder, Ehe und Beruf managen muss, aber auch für gestresste Leute in führenden Positionen ist eine solche digitale Sekretärin wichtig, kostenlos und unersetzbar.

Ein Klick auf das Symbol der Software zeigt alle Merkzettel auf einen Blick, sodass auch die Freizeit und die nicht belegten Termine jederzeit verplant werden können, ohne etwas anderes zu vernachlässigen. Über Monate im Voraus, aber auch rückwirkend kann so nachgehalten werden, wann man was getan hat oder wann etwas ansteht. Diese Art Programme kommt für Hausfrauen und Schüler ebenso gerufen, wie für Arbeitskräfte, die einer Einsatzwechseltätigkeit nachgehen oder einen Schichtplan einhalten müssen – bis hinauf in die Führungsetagen, die ihren privaten Terminkalender nicht auswendig kennen, weil sie bis über beide Ohren im Stress sind.

Oft braucht man bei der Arbeit mit der Microsoft Office Word Software eine Tabelle, um das, was man schreiben möchte, in einer übersichtlichen Weise gestalten zu können. In der Version 2007, die heute als Testversion auf vielen neueren Computern installiert ist, ist dies sehr einfach. Öffnet man das Dokument, findet sich links oben das typische Software Symbol für das Office Paket. Ebenfalls am oberen Rand der Seite befindet sich dann der Reiter mit der Auswahlmöglichkeit „Einfügen“. Hier wählt man einfach die Tabelle aus, für die man sich entscheidet.

Dabei bestimmt man  die Anzahl der Zeilen und Spalten. Festlegen muss man sich noch nicht, denn es gibt auch während des Arbeitens die Möglichkeit, per Rechtsklick mit der Maus noch Spalten zu löschen oder hinzu zu fügen, beziehungsweise eine Spalte zu ergänzen oder wegzulassen.

Die einzelnen Zeilen und Spalten können separat formatiert werden. Rechts- oder linksbündig gefüllt macht eine solche Tabelle doch gleich viel mehr her. Die Spaltenbreite kann festgelegt werden, oder auf den Inhalt angepasst werden. Auch hier ist aber ein nachträgliches Bearbeiten jederzeit möglich. Farbig hinterlegt werden die einzelnen Abschnitte einer Tabelle zu Blickfängern. Nicht alle Rahmenlinien müssen sichtbar sein. Es ist bei jedem einzelnen Kästchen in der Tabelle möglich, die Schriftart, eine Fettschreibung oder Kursivstellung zu wählen. So ergibt jede Tabelle mit einem noch so diffizilen Inhalt ein übersichtliches, leicht verständliches Bild, in dem sich auch die zurechtfinden, die die Tabelle nicht selbst geschrieben haben. In einzelne Spalten oder Kästchen können zudem Grafiken eingefügt werden. Auch die vorgefertigten Layouts für die Tabellen sind einen Blick wert – sie sind optisch und funktionell durchaus praktische Helfer.

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